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Tipps und Tricks

Grundlegendes

Tischtennis Tipps und Tricks für Anfänger und Fortgeschrittene

Die hier aufgeführten Tipps und Tricks können den meisten Spielern weiterhelfen ihr eigenes Spiel besser kennen zu lernen und verstehen. Häufig wird gefragt:"Welcher ist der beste Tischtennisaufschlag?" gefolgt von der Frage nach dem bestem Belag bzw. Schläger. Diese Fragen kann man nicht so pauschal beantworten, da es wie im wahren Leben keine eierlegende Wollmilchsau gibt. Ein Angriffsspieler kann mit einem Defensivholz ebenso wenig anfangen, wie ein Verteidiger mit einem Offensivholz à la Timo Boll ALC. Bei den Belägen verhält es sich genauso. Für Spieler, die den Ball lieber lang mit Defensivschlägen im Spiel halten, eignen sich eher weiche kontrollierte Beläge als ein harter Butterfly Tenergy 05, der komplett fürs moderne Offensivspiel konzipiert wurde.
Für Anfänger und Spieler tieferer Klassen eignen sich am besten "All+ Hölzer". Diese verfügen über viel Kontrolle und ausrechend Tempo um auch offensiv spielen zu können.

Training

Trainiere konzentriert.

Wenn man besser werden möchte, sollte man die eigenen Defizite kennen und an diesen zu arbeiten um möglichst wenig Schwächen zu haben. Gegner erkennen Schwächen schnell und spielen diese konsequent an um das Spiel zu gewinnen.
Das Aufwärmen und Dehnen gehört zum Training dazu und wird leider viel zu häufig vernachlässigt. Danach sollte man als erste Übungen immer zunächst diagonal kontern und Topspins gegen Block spielen. So kommt man in einen gewissen den man fürs Spielen braucht.
Im Systemtraining mit Übungen ist es wichtig die Übungen sauber und konzentriert zu spielen, damit sich der Körper die Bewegungsabläuge merken kann. Es reicht vollkommen aus (je nach Übung) mit nur 60% - 80% Tempo zu spielen. Solltest du keinen Trainingspartner haben, sprich ruhig bessere Spieler an, ob sie nicht 15 min. mit dir trainieren.

Bester Aufschlag

Den besten Aufschlag gibt es nicht

Einer der wichtigsten Schläge im Tischtennis ist bekanntlich der Aufschlag. Es ist der erste Schlag auf den der Gegner keinen direkten Einfluss hat. Deswegen sollte jeder Spieler Aufschläge beherrschen, die einen nicht sofort in eine Notsituation bewegen. Der beste Aufschlag ist der, den der Gegner nicht bekommt. Es gibt Gegner, die den Schnitt von Rückhandaufschlägen nicht lesen können, andere wiederum haben generell Probleme Schnitt zu erkennen und manche bekommen einen einfachen Unterschnittball nicht auf die gegnerische Tischhälfte. Man muss sich darüber im Klaren sein mit welchem Aufschlag der Gegner die meisten Probleme hat bzw. welcher Aufschlag einen selbt in eine Situation bringt, in der man mit größter Wahrscheinlichkeit den Punkt macht. Um die eigenen Aufschläge zu verbessern reicht es pro Trainingseinheit 15 - 30 Minuten konsequent Aufschläge zu trainieren. Zu beachten sind die folgenden Punkte:
  • halte den Schläger so, dass er ausreichend Spielraum hat und der Griff den Unterarm nicht berührt
  • vorhanddominante Spieler sollten den Aufschlag aus der Rückhandseite spielen um sofort mehr Platz für die Vorhand zu haben und sich weniger bewegen zu müssen
  • versuche nach dem Aufschlag so schnell wie möglich wieder in die Grundstellung bzw. optimalste Position zu gelangen
  • achte bei jedem Aufschlag auf Tempo, Rotation und Platzierung
  • trainiere möglichst viele Variationen deiner Aufschläge:kurz, lang, links, rechts, mittig, schnell, langsam, linkseffet, rechtseffet, ohne Schnitt usw. Je mehr Variationen du hast, umso schwieriger wird es für deinen Gegner deine Aufschläge anzunehmen
  • versuche trotz unterschiedlichster Aufschlagvariationen eine möglichst gleiche Bewegung zu spielen, damit der Gegner nicht schon an der Ausholbewegung den Aufschlag erkennen kann
  • überlege vor jedem Aufschlag, welcher Rückschlag dich erwarten könnte und welcher am wahrscheinlichsten gespielt wird, so kannst du besser ins Spiel finden


Taktik

Wozu brauche ich eine Taktik?

Die richtige Taktik kann spielentscheidend sein. Viele Spieler spielen einfach drauf los ohne sich Gedanken über die Stärken und Schwächen gemacht zu haben. Entdeckt ein gleichstarker Spieler nicht die schwache Rückhand des Gegners, wird er mit größter Wahrscheinlichkeit das Match verlieren. Lass dir am besten von deinem Trainer oder Mannschaftskollegen Tipps nach jedem Satz geben, da man von außen besser wahrnehmen kann, wie das Spiel verlaufen ist und was man falsch gemacht hat ohne es zu merken.
Seit der Hinrunde 2001 ist nun ein Time-Out erlaubt. Jeder Spieler darf es 1 mal pro Match nehmen um sich bis zu 1 Minute lang beraten lassen zu dürfen. In dieser Zeitspanne darf sich auch der Gegenspieler beraten lassen. Der, der das Time-Out genommen hat, bestimmt wann weitergespielt werden muss. Das Time-Out darf vom Spieler und vom Betreuer genommen werden.
Dieses Time-Out dient dazu den positiven Lauf des Gegners zu unterbrechen, selbst noch einmal seine Taktik zu überdenken oder einen wichtigen Tipp zu erhalten, der zur Wende führt. Beachte dabei die folgenden Punkte:
  • nimm das Time-Out nie im ersten Satz
  • nimm das Time-Out nur in kritischen bzw. wichtigen Situationen
  • nimm das Time-Out im Entscheidungssatz, wenn du einen Konzentrationsverlust bei dir bemerkst
  • achte bei jedem Aufschlag auf Tempo, Rotation und Platzierung
  • nimm das Time-Out nicht mitten in deinem Aufschlagspiel, sondern lieber vor oder während dem deines Gegners (um seine Konzentration zu unterbrechen) oder wenn es sein muss vor deinem (Bsp. du hast 10:4 geführt und es steht nur noch 10:8)

Psychologie

Der Sieg findet im Kopf statt.

Wie schon bei "Taktik" erklärt, spielt die Psychologie eine wichtige Rolle im Tischtennis. Viele Spieler kennen das Problem, dass sie ihre Spiele alle sehr knapp verlieren oder beim Satzball "Eisen" bekommen. Das heißt, dass der Arm etwas schwerer wird, die Bewegungsabläuge nicht mehr so flüssig wie gewohnt verlaufen, man sich zu viele Gedanken macht und irgendwie Angst vor dem nächsten Ball/Punkt auftritt. Man blockt nur noch passiv, traut sich nicht mehr anzugreifen oder schupft konsequent jeden Ball
In solchen Situationen ist es wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht zu überhastet zu reagieren. Mach dir keinen Kopf darüber was passiert, wenn du verlierst, sondern leere deinen Kopf und konzentriere dich von neu. Denke an was positives. Denke und glaube an deinen Sieg sowie deine Siegchancen (oder wie du dich nach deinem Sieg freuen wirst).
Sollten dich die Tscho-Rufe deines Gegners irritieren, versuche diese zu ignorieren. Nach dem Ballwechsel ist das Jubeln schließlich erlaubt. Du kannst dich ebenfalls über deinen Punkt freuen und es ruhig zeigen (ohne dabei dem Gegner deine Faust ins Gesicht zu halten, da dies im TT als unsportlich gilt).
Sehr wichtig ist noch die Körpersprache. Solltest du mal einen hohen Ball verschlagen oder einfach nicht den Punkt machen, musst du den Ballwechsel abhaken und dich von neuem konzentrieren. Selbst wenn du dich innerlich ärgerst, darfst du es deinem Gegner nicht zeigen. Schließlich pusht und motiviert es auch dich, wenn dein Gegner sich ärgert, weil er die Konzentration verliert. Genauso funktioniert es auch andersherum. Behalte die Konzentration und tue so, als sei nichts geschehen oder sogar als hättest du den Punkt gemacht, auch wenn dein Gegner ihn erzielte.
Lass dich coachen, wenn dein Trainer/Betreuer es für nötig hält.
Bleibe immer sportlich fair und erkenne auch die Leistung deines Gegners an.

Technik


Training


Bester Aufschlag


Taktik


Rückschlag


Psychologie